Webcams - Web-Cameras die regelmäßige Echtzeitbilder
ins Internet schicken
Webcam ist eine Abkürzung für den englischen Begriff
Web Camera.
Es handelt sich dabei um eine Kamera, die in regelmäßigen
Abständen oder kontinuierlich Bilder ins World Wide Web (Internet)
liefert (oft über eine Standleitung).
Als erste Webcam gilt die Trojan Room Coffee Pot Camera, die von 1991
bis 2001 Bilder von einer Kaffeemaschine aus dem Computer-Labor der
Universität Cambridge an die Mitarbeiter und (ab November 1993)
ins Web sendete. Nachdem die Kaffeemaschine im Frühjahr 2001
wegen eines Defekts den Dienst quitierte, wurde sie für 10.452,72
DM von Spiegel Online ersteigert. Sie wurde vom Hersteller Krups kostenlos
repariert und kann seitdem wieder durch 2 Webcams bestaunt werden.
Webcams sind inzwischen preiswert und weltweit sehr verbreitet.
Sie erlauben früher in dieser Weise nicht mögliche Einblicke
in das Privatleben von Menschen, die sich aus verschiedenen Gründen
- oftmals rund um die Uhr - von einer Webcam überwachen lassen.
(siehe auch: Voyeurismus, Exhibitionismus)
Zuerst erkannte die Pornoindustrie den Wert von Webcams. Neurdings
finden sie unter anderem in der Tourismusindustrie eine immer weitere
Verbreitung. Ermöglichen sie doch potenziellen Kunden sich
ein Live Bild vom Urlaubsort anzuschauen.
Durch die immer größere Verbreitung von schnellen Internetzugängen
in Privathaushalten (z.B. DSL) wird die Nachfrage nach Webcams zur
Videotelefonie immer größer.
Digitalfotografie im Winter oder Sommer
Wer mit Digitalkameras im Winter und bei eistreibenden Temperaturen
unterwegs ist, erlebt unliebsame Überraschungen. Zum Beispiel:
Der Akku macht schneller schlapp. Weißabgleich und Belichtung
bringen im Automatik-Modus oft falsche Ergebnisse, Einschalt- und
Auslöseverzögerung werden durch die Kälte möglicherweise
länger. Mit den möglichen Verzögerungszeiten müssen
Sie leben. Für die anderen Probleme im Winter können Sie
folgende Gegenmaßnahmen ergreifen: Stecken Sie einen Ersatzakku
in die warme Manteltasche. Sofern für Ihre Kamera möglich:
belassen Sie den Akku in der wärmenden Tasche und verbinden
Sie die Kamera mit einem Kabel. Korrigieren Sie die Belichtung ins
Plus, weil der weiße Schnee den Belichtungsmesser täuscht
und Unterbelichtung provoziert; schalten Sie zum Aufhellen öfter
mal das Blitzgerät zu. Bei Farbstichen justieren Sie den Weißabgleich
nach Möglichkeit manuell. Tipp für Landschaftsaufnahmen:
Warten Sie, bis die Sonne tief steht, dann sind die Kontraste besser
beherrschbar.
Sommer mit viel Sonne bringt oft schlechte Bilder:
Wo viel Licht ist, hat´s der Fotograf leicht - sollte man
meinen. Was viele vom Strandurlaub mit nach Hause bringen, spricht
allerdings eine andere Sprache. Die größten Probleme
sind harte Kontraste und Unterbelichtung. Tipp: Korrigieren Sie
die Belichtungsautomatik ins Plus oder benutzen Sie gleich die manuelle
Einstellung mit Nachführmessung, sofern vorhanden. Bei Porträts
verwenden Sie am besten einen Aufhellblitz. Den Weißabgleich
können Sie getrost der Automatik überlassen; nur im Schatten
drohen Blaustiche, denen man durch manuelle Weißabgleichkorrektur
begegnen kann. Ein Unterwassergehäuse ermöglicht nicht
nur Schnorcheln und Tauchen mit der Kamera, sondern schütz
auch effektiv vor Salzwasser - Spritzern und feinem Sand. Solche
Gehäuse gibt es entweder maßgeschneidert beim Kamerahersteller
oder universell vom Spezialhersteller. Schutz vor Sand am Badeplatz
bringt ein einfacher ZipLoc-Beutel aus dem Supermarkt..
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