Kamera-Zubehör ist für viele Endverbraucher nicht mehr notwendig   Kamera-Zubehör ist für viele Endverbraucher nicht mehr notwendig

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    Kamera-Zubehör ist für viele Endverbraucher nicht mehr notwendig


    Eine Kamera (von lat. camera, die Kammer) ist ein optisches Gerät, mit dem man von der Umgebung Fotografien oder Filme (engl. movies) herstellt. Im ersten Fall spricht man von Fotokamera, im zweiten von Filmkamera bzw. Videokamera.


    Den Namensgeber für die gesamte Gattung der Kameras, stellt die Camera Obscura dar.

    Diese verfügte noch nicht über chemischen Film zur Bildaufzeichnung und anfänglich auch über ein kleines Loch statt Objektiv (Optik), sie projizierte ihr Bild auf eine Fläche zum Beispiel in einer begehbaren Kiste, eine Mattscheibe oder Tischplatte und diente der Anfertigung realistischer Zeichnungen.

    Die aus der englischen Bezeichnung Camera abgeleitete Kurzform Cam, wird in abkürzenden Kunstworten, wie z.B. Webcam oder Digicam (für Digitalkamera) verwendet.

    Die wichtigsten Bauteile einer Kamera sind das Objektiv, der Verschluss, die Steuerung und das Gehäuse. In letzterem befindet sich bei einer Fotokamera die Führung für den lichtempfindlichen Negativ- bzw. Diafilm.

    RGB LEDs zum Einsatz von digitaler FotografieBei einer Digitalkamera wird statt des Films ein lichtempfindlicher Halbleiter-Sensor eingesetzt. Üblich sind hierbei so genannte CCD- oder CMOS-Sensoren. Diese Sensoren wandeln das einfallende Licht entsprechend seiner Intensität in elektrische Ladung um. Diese wird nach der Aufnahme über integrierte Schaltungen ausgelesen, analog-digital-gewandelt, codiert (siehe Datenkompression) und abgespeichert. Bei Spezialaufnahmen im Profibereich wird es, je nach Einsatz der Digitalkamera, komplizierter und auch die Zubehörteile werden teilweise exotischer. So kann es sein, dass der Profi schon einmal auf die RGB LED Technik zurückgreift, hierfür hat er dann aber nicht mehr die üblichen Standard-Shops zu kontaktieren.

    Auch Videokameras arbeiten heutzutage mit CCD-Sensoren, bei größeren Studiokameras kommen jedoch immer noch Bildröhren (Vidicon) zum Einsatz.

    Für die Astronomie wurden große, höchstempfindliche CCD-Sensoren entwickelt. Des Weiteren wird das Bild teilweise auch zeilenweise abgetastet (Scan-Techniken Hipparcos, Raumfahrt)..

    Objektiv:

    Ein Objektiv ist ein sammelndes optisches System, das eine reelle optische Abbildung eines Objektes erzeugt. Sowohl Linsen als auch spiegelnde Flächen können Bestandteile eines Objektivs sein. Genau wie das Objekt, ist das erzeugte Bild dreidimensional. Objekte, die sehr weit entfernt sind, also scheinbar im Unendlichen liegen, (z.B. Sterne und andere Objekte am Himmel) werden in einer Ebene, der Bildebene abgebildet.

    Die Größe des Bildes hängt von der Brennweite der Linse ab. Je größer diese, desto größer ist auch das Bild. Um die Kamera für Linsen verschiedener Brennweite benutzen zu können, war sie mit einem Auszug (Balgen) versehen, der es gestattete, sie zu verlängern bzw. zu verkürzen; das Balgenprinzip wird auch heute noch in der Großbild- und Makrofotografie genutzt..

    Verschluss:

    Der Ausdruck Verschluss bezeichnet

    eine Vorrichtung zum Verschließen, die in der Regel aus zwei zu einander gehörigen Teilen besteht.
    Flaschenverschluss
    Kettenverschluss
    Klettverschluss
    Reißverschluss
    den Zustand abgeschlossener Aufbewahrung (unter Verschluss halten)
    in der Medizin eine verstopfte zugewachsene Stelle (beispielsweise Darmverschluss)
    in der Fotografie einen Teil der Fotokamera, siehe Verschluss (Kamera)
    einen Teil von Handfeuerwaffen, siehe Verschluss-System.

    Gehäuse:

    Der Ausdruck Gehäuse bezeichnet die feste Umhüllung von etwas.

    In der Technik gibt es Gehäuse für ein oder mehrere (Bau-)Elemente. Die verschiedenen Elemente sind dazu bestimmt durch ihr Zusammenwirken eine Aufgabe zu erfüllen. Durch die Unterbringung in einem Gehäuse werden die einzelnen Elemente zu einer Einheit zusammengeführt. Zusätzlich schützt das Gehäuse die einzelnen Elemente vor äußeren Einflüssen.

    Oft übernimmt das Gehäuse auch technische Funktionen. So sind z.B. Getriebegehäuse gleichzeitig Strukturteile, die die Lager der Getriebewellen aufnehmen. Am Gehäuse befinden sich die Befestigungspunkte zum Einbau des Getriebes. Der Verzicht auf eine innere Struktur und bzw. gleichzeitiger Verwendung dieser verringert die Teileanzahl, spart Montageaufwand, Gewicht und damit auch Kosten.

    Vielfach verwendet werden Gehäuse für elektrische Geräte. Hier ist das Gehäuse inzwischen auch schon mit Funktionalitäten ausgestattet, so dass es zwingender Bestandteil des gesamten Gerätes ist.

    Im Computerbereich ist ein Gehäuse das was vom Computer zu sehen ist. Über äußere Anschlussmöglichkeiten können die internen Elemente eines Computers (Mainboard, Grafikkarte, etc.) angesteuert und bedient werden. Zusätzlich werden externe Geräte (Drucker, Scanner, Tastatur, Maus, etc.) von außen an das Gehäuse angeschlossen.

    Bislang waren die Gehäuse für Computer meist grau und rein funktionell ausgerichtet. Parallel dazu hat sich eine Szene entwickelt die ihre Gehäuse selber zusammen bauen. Diese Form des Gehäusebaus nennt sich Case Modding. Durch den Trend zu HTPC-Lösungen gibt es zunehmend Gehäuse, die neben der Funktion auch optische ansprechend sind.

    Negativfilm:

    Als Negativfilm bezeichnet man einen fotografischen Film, dessen Farben oder Grauwerte in den umgekehrten Abstufungen aufgezeichnet und entwickelt werden. Durch die erneute Farbumkehr bei der Entwicklung der Abzüge ergibt sich ein farb- und tonwertrichtiges Bild. Negativfilme gibt es in allen Aufnahmeformaten.

    Das Gegenteil ist der so genannte Diafilm (Postivfilm, Umkehrfilm), der direkt zu einem farb- und helligkeitsgetreuen Bild entwickelt wird.






     
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