Digitalkameras revolutionieren die Fotografie   Digitalkameras revolutionieren die Fotografie

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    Digitalkameras revolutionieren die Fotografie


    Ein digitaler Fotoapparat, auch Digitalkamera genannt, ist ein Fotoapparat, bei dem das Aufnahmemedium Film durch einen elektronischen Bildwandler (Sensor) und ein digitales Speichermedium ersetzt wurde.


    Das fotografische Bild entsteht in einer Digitalkamera in folgenden Schritten:


    • optische Projektion durch das Objektiv;
    • optische Filterung durch Infrarot- und RGB-Filter;
    • Wandlung der Lichtintensitäten in analoge elektrische Signale in diskreten Elementen (Diskretisierung);
    • Digitalisierung der Signale durch Analog-Digital-Wandlung (Quantisierung);
    • Bildverarbeitung der Bilddatei: Farbinterpolation, Anpassung von Kontrast und Helligkeit;
    • Komprimierung der Bilddatei;
    • Speicherung der Bilddatei.
    Bei einer Digitalkamera gelangt das Licht durch eine Linse, welche das Bild auf den Sensor wirft, in das Kameragehäuse. Vor dem Sensor durchläuft das Licht einen Infrarot- sowie anschließend einen RGB-Filter. Erst dann gelangt das Licht auf den Sensor, der die Helligkeit des einfallenden Lichts misst; die Photonen des Lichtes setzen Elektronen frei, deren Anzahl proportional zur Lichtintensität ist. Die Höhe der Spannung entspricht der Helligkeit des einzelnen Bildpunktes, Lichtsignale werden also in elektrische Signale umgewandelt; dieser Prozess ersetzt funktional den Film. Bis zu diesem Punkt der Bildverarbeitung handelt es sich also um einen vollständig analogen Prozess.

    Die Digitalisierung erfolgt im A/D-Wandler, an den die analogen Signale aus dem CCD- bzw. CMOS-Sensor weitergereicht werden; dabei stellt eine CCD-Zelle i.d.R. einen Pixel dar, deren Farbwert einzeln an den Wandler übertragen wird. Der A/D-Wandler führt eine Bildwandlung durch, die aus den Schritten Diskretisierung und Quantisierung besteht.

    Alle modernen Digitalkameras von heute sind mit Selbstauslösefunktionen ausgestattet die man, ähnlich wie bei einem Chronographen, auf eine bestimmte Zeit einstellen kann um dann (bei der Kamera) eine Bildaufnahme auszulösen. Hochwertige Digitalkameras für Profis haben zusätzlich noch eine Anschlussmöglichkeit für den Anschluss eines manuellen Auslösers.

    Die Diskretisierung bezeichnet die Bilderzerlegung in diskrete Einheiten. Da bei Kameras, die nach dem RGB-System arbeiten pro Pixel drei Farbwerte gespeichert werden müssen, findet eine Farbinterpolation statt. Dabei werden die zwei nicht registrierten Farbwerte aus den Werten der umliegenden Zellen interpoliert, d.h. nach einer Regel "geraten" (educated guess). Generell ist die Farbinterpolation eine Mittelwertbildung.

    Digitalkameras als WerbeartikelAnschließend erfolgt die Kompression zur Reduktion des Datenvolumens, wenn das Bild im JPEG- oder komprimierten TIFF-Datenformat gespeichert wird; inwieweit Rohdaten (Raw-Format) komprimiert werden, hängt vom proprietären Format des jeweiligen Herstellers ab.

    Die digitale Bilddatei wird digital gespeichert und kann verlustfrei dupliziert und weiterverarbeitet werden. Die Digitalkamera verfügt über eine Schnittstelle, mit der die Bilder an andere digitale Geräte wie Computer sowie autarke Massenspeicher und Drucker übertragen werden können. Die digitale Bildbearbeitung ermöglicht es, die Bilder auf einem Personal Computer zu korrigieren oder zu verändern.

    Die Produktion der heutigen Digitalkameras für den Massenmarkt ist relativ günstig geworden. Als Multimedia-Kombigeräte findet man Digitalkameras heute bereits als Werbeartikel wie ein Beispiel auf der Website www.maastrek-werbeartikel.de zeigt. So werden hier beispielsweise (Stand 10/2010) MP4-Player mit Digitalkamera und Radio angeboten, oder auch Webcams in und für verschiedenen Formen bzw. Einsatzmöglichkeiten.

    Tipps von Phil Pereston zur Digitalfotografie

    Phil Pereston ist seit mehr als 30 Jahren ein begeisterter Fotograf und gibt in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift -Digitale Fotografie- (Nr. 1/2005) 10 Profi-Tipps aus der Welt der Digitalen Fotografie.

    Ab Seite 13 der Zeitschrift finden Sie Tipps zu:

    1.) Komponierte Kunst - Die Wissenschaft des Arrangements,
    2.) Ganz eigene Technik - Beherrschen der Kameraoptionen,
    3.) Überbelichtung meiden - Prüfen Sie das Histogramm,
    4.) Herr(in) der Kamera - Kennen Sie alle Funktionen!,
    5.) Mut zum Risiko - Experimentieren Sie mal!,
    6.) Man lernt nie aus - Warum Dinge schief gehen,
    7.) Folgen Sie der Herde - Von den Meistern lernen,
    8.) Bearbeiten Sie Bilder - Software will eingesetzt sein,
    9.) Wissen, was man will - Bereiten Sie Ihr Foto vor,
    10.) Eigene Internetseite - Machen Sie sich einen Namen.

    Die einzelnen Tipps sind in einer lockeren und ungewöhnlich offenen Art beschrieben, mit denen sowohl der Laie als auch der Profi etwas anfangen kann.

    Wenn Sie mehr über Phil Pereston und seinen Arbeiten erfahren möchten, besuchen Sie ihn doch auf seiner Website: digital-fotofusion.co.uk . Hier finden Sie sehr schöne Beispiele aus den Bereichen Landschafts-, Stadt- und Tierfotografie.

    Information über Phil Pereston:
    Phill Pereston lebt im englischen Buckinghamshire, doch seine Liebe zur Landschafts- Natur- und Architektur-Fotografie hat ihn in alle Ecken der Welt geführt. Pereston arbeitet heute nur noch digital. Seine Fotos sind in zahlreichen englischen Fotografie-Magazinen und auf Internetseiten mit fotografischen Themen erschienen. Erst vor vier Jahren ist Pereston zur Digitalfotografie gekommen und besitzt heute eine Canon EOS 10D - eine bei Amateuren und Profis gleichermaßen beliebte Spiegelreflexkamera..

     




     
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