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    Beamer - ein digitaler Videoprojektor und visueller PC-Ausgabegerät


    Ein Videoprojektor, Digitalprojektor oder Beamer (pseudoengl. für Strahler) ist ein spezieller Projektor, der Daten aus einem visuellen Ausgabegerät (Computer, DVD-Player, Videorekorder, usw.) für ein Publikum in vergrößerter Form an eine Projektionsfläche wirft.


    Beamer für SchulenDie Bandbreite reicht von stationären Hochleistungsprojektoren bis zu sehr kleinen Präsentationsprojektoren für den mobilen Einsatz. Angeboten und eingesetzt wird diese Technik immer noch sehr gerne in Schulen, aber auch im Business-Bereich und natürlich in der Unterhaltung zu Hause; heute zumeist im Hifi-Format. Im Internet findet man Dienstleister wie beispielsweise www.hifi-holder.de, die sich auf derartige Angebote spezialisiert haben. Hier finden Sie auch einen Online-Shop für verschiedene Beamer Projektoren, egal ob als Heimkinobeamer oder als Präsentationsbeamer und wer möchte, sogar individuelle Speziallösungen.


    Grundlegend werden drei verschiedene Anzeigeverfahren verwendet. Zum einen das ältere, qualitativ nicht ganz so gute, jedoch preiswertere LCD-Verfahren, zum anderen die DLP-Technik, die für brillante Farben, höheren Kontrast und bessere Schärfe sorgt. Die im Profibereich verwendete Projektionstechnik ist allerdings immer noch die Röhrenprojektion. Als Nachteil der DLP-Projektoren ist eine erhöhte Geräuschentwicklung - durch das rotierende Farbrad - und der deutlich höhere Preis zu nennen.

    LCD- und DLP-Projektoren kosten etwa das Gleiche. Es ist aber nicht so, dass DLP-Projektoren brillantere Farben darstellen können. Ganz im Gegenteil - die satteren Farben produziert der LCD-Projektor. Da aber beim LCD-Projektor das Blaupanel durch UV-Licht massiv angegriffen wird, verschlechtert sich die Bildperformance im Lauf der Zeit wesentlich. Die Lebensdauer des blauen Panels beträgt etwa 3000 bis 6000 Stunden. Dann muss es gewechselt werden, was meist nicht wirtschaftlich ist. Die Bildqualität von 3-Chip-DLP-Projektoren ist jedoch hervorragend. Diese Technik wird derzeit aber nur in Hochleistungsprojektoren verwendet, während Consumer-DLP-Projektoren mit 1-Chip-Technik und Farbrad ausgestattet sind. Die Lebensdauer von DLP-Projektoren wird mit 100.000 Stunden und mehr angegeben.

    Für den Cineasten eignen sich Beamer, die ein Bildformat von 16:9 darstellen und einen möglichst hohen Kontrastumfang besitzen. Viele DLP Projektoren haben ein sehr grosses Kontrastverhältnis von bis zu 4000:1. Für das Heimkino optimierte LCD-Projektoren erreichen Spitzenwerte von 6000:1. Schwarze Stellen im Film sind dann auch schwarz und die Farben wirken deutlich natürlicher.

    Wenn Präsentationen oder Computerspiele im Vordergrund stehen, sollte man das 4:3 Format bevorzugen, wobei man bei gängigen Modellen zwischen einer XGA-Auflösung (1024×768 Bildpunkte) und der niedrigeren SVGA-Auflösung (800×600) wählen kann.

    Ein wesentliches Kriterium für die Nutzbarbarkeit von Videoprojektoren bei größeren Projektionsabständen, was gleichbedeutend mit der großen Projektionsflächen ist, ist die Helligkeit, die durch den Einsatz von Metalldampflampen erreicht wird. Handelsübliche Videoprojektoren verfügen über Leuchtstärken zwischen 1.000 und 3.000 ANSI-Lumen, große Modelle für Konferenzräume durchaus auch 4000 oder 6000 ANSI-Lumen.

    Für eine gute Ausleuchtung nicht komplett abgedunkelter, größerer Konferenzräume sollte man sich deutlich am oberen Ende des Machbaren bewegen.

    Beamer - besser als ein Dia-Projektor

    Früher war es üblich, nach einem schönen Urlaub seine Freunde zu einem Dia-Abend einzuladen. Dieser Brauch kommt so langsam wieder in Mode, dabei fehlt heute allerdings das monotone Klacken des Dia-Schlittens im Projektor. Die nunmehr vorhandenen Bildinformationen stammen nicht mehr von Dias, sondern direkt aus der Digitalkamera, deren Bilder im Computer nachbearbeitet und sogar vertont werden können. Die heutigen Bildershows werden zumeist über einen professionellen Beamer projiziert. Dabei haben für Videos gedachte Projektoren oft zu wenig Pixel, um detailreiche Fotos darzustellen. Ebenfalls ungeeignet für Diashows sind 16:9 Projektoren, die meist eine schwache vertikale Auflösung haben.

    Bessere Ergebnisse kann man dagegen mit Daten- oder Business-Projektoren erzielen. Die meisten Modelle der Einstiegsklasse verwenden die SVGA-Technik und haben 800 * 600 Pixel. Höhere Ansprüche erfüllen Beamer, die Bilder im XGA-Format von 1024 * 768 Pixel darstellen können. Modelle der Spitzenklasse verfügen über Features wie Motor-Zoom und -Fokus oder sind dank Speicherkartenleser oder WLAN-Funktionalität sehr universell einsetzbar. Während frühere Beamer-Generationen Probleme mit der Leuchtkraft hatten, sind aktuelle Daten-Projektoren die reinsten Strahlemänner. Sie verfügen über 1200 bis 2200 ANSI-Lumen was sogar ausreichend ist, um auch in nicht verdunkelten Räumen projizieren zu können..






     
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